Fragen & Antworten
Was passiert in einer Psychotherapie?
In der Psychotherapie arbeiten wir gemeinsam auf der Grundlage eines vertrauensvollen therapeutischen Bündnisses an Ihren individuellen Zielen. Ziel ist es, belastende Symptome zu lindern oder besser zu akzeptieren. Dazu betrachten wir biografische Hintergründe, aktuelle Belastungsfaktoren und hinderliche Muster, die einer Verbesserung im Weg stehen. Ich arbeite verhaltenstherapeutisch und integriere ganzheitliche Verfahren der sogenannten „Dritten Welle“, insbesondere ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie) und Schematherapie.
Was passiert im Erstgespräch?
Das Erstgespräch dient der sogenannten „psychotherapeutischen Sprechstunde“. Dabei prüfe ich, ob eine psychische Erkrankung mit Behandlungsbedarf vorliegt – und ob eine ambulante Psychotherapie sinnvoll und möglich ist. Ich informiere Sie über geeignete Therapieverfahren (z. B. Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, Systemische Therapie) und bespreche mit Ihnen mögliche nächste Schritte. Manchmal kann auch eine stationäre Behandlung oder eine Reha-Maßnahme angezeigt sein. Außerdem erhalten Sie ein ehrliches Feedback, ob ich mich in Ihrem Fall fachlich gut aufgestellt sehe.
Ihr Auftrag im Erstgespräch: Prüfen Sie, ob die „Chemie stimmt“ und Sie sich eine Behandlung in meiner Praxis vorstellen können.
Wie lange dauert eine Sitzung?
Einzeltherapie: 50 Minuten
Eine Gruppensitzung: 100 Minuten
Benötige ich eine Überweisung von meinem Hausarzt?
Nein. Sie haben ein Erstzugangsrecht zur Psychotherapie – eine Überweisung ist nicht erforderlich. Für die Beantragung einer Psychotherapie über die gesetzliche Krankenkasse benötigen Sie jedoch einen Konsiliarbericht, den z. B. Ihr Hausarzt oder ein Facharzt ausstellen kann.
Übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse die Kosten?
Ja, die Behandlung wird von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Privatversicherte klären bitte am besten vorab, welche Leistungen in Ihrem Tarif übernommen werden.


